Ziele des Ortsbeirats

 

Unsere Vorhaben für die laufende Amtsperiode

Aufeinander zugehen
Die Ortsvorsteher werden nach ihrer Wahl Haustürbesuche vornehmen, um mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen, was sie bewegt. Daraus sollen Handlungsfelder für die Arbeit im Ortsbeirat generiert werden. Bei den Besuchen werden die Bürger*innen einen Flyer erhalten, auf dem die Kontaktmöglichkeiten zum Ortsbeirat sowie die Aufgaben des Ortsbeirats dargestellt werden.

 

 

Erreichbar sein
Der Ortsbeirat soll auf unterschiedlichen Wegen für die Menschen erreichbar sein und so allen Bürger*innen eine für ihre gewohnte Kommunikationsform passende Kontaktmöglichkeit bieten. Konkret heißt das:
A) Der Ortsvorsteher ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr auf einem (Dienst-)Handy erreichbar (auch per WhatsApp).
B) Der Ortsvorsteher bietet eine regelmäßige Bürgersprechstunde in der Babbelstubb an, sodass ein verlässlicher persönlicher Kontakt möglich ist.
C) Am Alten Rathaus soll ein Briefkasten angebracht werden, sodass die Bürger*innen unter der Adresse Ortsbeirat Nauroth, Mühlstraße 13, 65321 Heidenrod ihre Anliegen jederzeit per Post senden können bzw. vor Ort einwerfen können.

D) Der Ortsbeirat wird unter der E-Mail-Adresse info@heidenrod-nauroth.de auch digital erreichbar sein.

 

 

Transparenz schaffen
A) Die Bürger*innen sollen über den Sachstand ihrer Anliegen, die Sie auf den oben genannten Wegen dem Ortsbeirat näherbringen können, zeitnah informiert werden.

B) Der Ortsbeirat wird die aktuell offline geschaltete Homepage www.heidenrod-nauroth.de überarbeiten und wieder online stellen. Hier soll neben Informationen zu Nauroth auch über aktuelle Themen, mit denen sich der Ortsbeirat auseinandersetzt, informiert werden.
C) Der Ortsbeirat wird über seine Vorhaben und laufende Projekte auch über den Heidenroder TIP informieren.
D) Um möglichst viele Bürger*innen zu erreichen, wird der Ortsbeirat einen monatlichen E-Mail-Newsletter ins Leben rufen und halbjährlich in einem Rundschreiben über Ergebnisse informieren: Das „Backesblatt“ soll wieder aufleben.

 


Nauroth sichtbar machen

A) Mit dem neuen Naurother Wappen ist der erste Schritt getan, Nauroth sichtbar zu machen. Der Ortsbeirat möchte Wege finden, das Wappen bei unterschiedlichen Gelegenheiten zu platzieren, um den Bekanntheitsgrad zu steigern und Identifikation herzustellen. Eine erste Idee ist die Anschaffung von Tassen mit dem Aufdruck des Wappens. Diese Tassen sollen bei verschiedenen Anlässen verwendet und auch von Bürger*innen erworden werden können.
B) Dass auf den Verkehrsschildern an der Bundesstraße (Kreuzung Egenrother Stock sowie einige Meter weiter vorne, von Wiesbaden bzw. Nastätten kommend) neben Zorn und Egenroth auch der Hinweis auf Nauroth steht, ist dem Ortsbeirat ein wichtiges Anliegen, für das er sich einsetzen will.  
 

 


Gemeinschaft fördern

A) Nauroth erlebt seit einiger Zeit einen Zuzug von überwiegend jungen Familien. Der Ortsbeirat möchte die Neubürger begrüßen und dazu ein Begrüßungspaket schnüren. Dazu soll ein Heft entwickelt werden, in dem über die Vereine, Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Gewerbetreibende und die Infrastruktur informiert wird. Bei der Erstellung der Broschüre soll auf die Naurother Gewerbetreibenden zugegangen werden, um auszuloten, ob sie sich an dem Begrüßungspaket durch Aktionen (z.B. Naurother-Neukunden-Bonus, Rabatt-Code, Gratis-Produktprobe) beteiligen möchten. Den Neubürgern soll durch das Begrüßungspaket der Anreiz geschaffen werden, Nauroth nicht nur als Schlafort zu nutzen.
B) Um miteinander in Kontakt zu kommen, wird der Ortsbeirat neben den bisherigen Veranstaltungen auch jährliche Ausflüge (Wanderung, Busausflug) anbieten.

 


Naurother Gewerbe fördern
Neben der Auflistung der Naurother Gewerbetreibenden im Begrüßungsheft sollen Naurother Firmen bei Vorhaben des Ortsbeirats vorrangig behandelt werden, sofern ihre Angebote den üblichen Marktpreisen entsprechen und keine moralischen Gründe (Demokratiefeindlichkeit, Rassismus etc.) dagegen sprechen.

 

 

Ehrenamt fördern
Nur durch ehrenamtliches Engagement wird ein Dorf lebendig, gibt es ein breites Freizeitangebot und Veranstaltungen in Nauroth. Daher möchte der Ortsbeirat Ehrenamt fördern und ermöglichen.
A) Wer sich für Nauroth ehrenamtlich engagieren möchte (z.B. Grünflächenpflege), soll im Ortsbeirat einen starken Partner finden. Der Ortsbeirat wird im Einzelfall prüfen, wie eine Unterstützung möglich ist.
B) Bei den Veranstaltungen des Ortsbeirats sollen die Bürger*innen explizit eingeladen werden, mitzugestalten und zu helfen. Daher wird der Ortsbeirat im Vorfeld der Feste Listen anfertigen und auslegen, durch die Interessierten deutlich wird, wie sie sich engagieren können.
C) Der Ortsbeirat Nauroth ist überzeugt, dass es wichtig ist, eine Dankeskultur aufzubauen. Das soll im Rahmen eines Neujahrsempfangs für Helfer und Unterstützer des Ortsbeirats geschehen. Darüber hinaus soll mit der Einführung der „Naurother Nadel“ ein Ehrenzeichen für herausragendes ehrenamtliches Engagement geschaffen werden. Die Ehrung soll auch im Rahmen des Neujahrsempfangs stattfinden.
D) Der Ortsbeirat möchte Kontakt zu den Vereinsvorsitzenden aufnehmen und mit ihnen ins Gespräch kommen, wie Ehrenamt und Vereinsarbeit unterstützt werden können. Sollte sich zeigen, dass die Vereine eine Notwendigkeit sehen, Feste zur Finanzierung ihrer Angebote durchzuführen und gleichzeitig Schwierigkeiten haben, Helfer zu finden, möchte der Ortsbeirat mit den Vereinen prüfen, ob ein gemeinsames Fest der Vereine eine Möglichkeit ist, den Aufwand für jeden einzelnen Verein zu minimieren und gleichzeitig Geld für den Verein einzunehmen.
 
Feste feiern
Der Ortsbeirat will ein verlässlicher Ansprechpartner für Jung und Alt sein.
Darüber hinaus sollen die Feste des Ortsbeirats weitergeführt und Optimierungsmöglichkeiten erörtert werden.

Konkrete Anliegen:
A) Das Weihnachtsbaumschmücken soll eine explizite Kinderveranstaltung werden, bei der es einen gemeinsamen Beginn und ein gemeinsames Ende gibt, sodass für die Kinder ein schöner und nachvollziehbarer Rahmen entsteht, in dem ihr geschmückter Weihnachtsbaum bzw. ihre Arbeit gewürdigt wird.
Das bedeutet, dass der Ortsbeirat im Vorfeld des Baumschmückens bereits Lichter am Baum angebracht hat, sodass hier keine Verzögerungen für die Kinder auftreten.
B) Die Seniorenweihnachtsfeier war in den letzten Jahren schlecht besucht.
Der Ortsbeirat möchte das Gespräch mit den Senioren suchen und diese Veranstaltung attraktiver gestalten, sodass mehr Senioren an dem Angebot teilnehmen.

C) Der Aktionstag „Sauberes Nauroth“ soll nicht nur eine Veranstaltung für Erwachsene sein, sondern gezielt auch für Kinder geöffnet werden.

 

 

Ökologische Verantwortung übernehmen

A) Der Ortsbeirat verpflichtet sich selbst, bei seinen Veranstaltungen auf Einweggeschirr und Plastikstrohhalme zu verzichten.

B) Der begrünte Bereich zwischen der katholischen Kirche und dem Wendehammer der Parkstraße soll in Kooperation mit der Gemeinde in eine Blühfläche verwandelt werden, auf der Bienen und andere Insekten heimisch werden können. Auch die Möglichkeit der Aufstellung eines Insektenhotels soll in Betracht gezogen werden. Als unterstützender und beratender Partner soll der BUND Heidenrod angefragt werden.

 

 

Ideen ernst nehmen und weiterdenken
Die Arbeit des Ortsbeirats soll nicht auf die dargestellten Themenfelder beschränkt sein. Anliegen der Bürger*innen sollen weitere Aufgabenbereiche werden.
Bisher liegen dem Ortsbeirat folgende Wünsche vor:
A) Der Spielplatz in Nauroth soll attraktiver werden: Viele Naurother Familien fahren lieber nach Dickschied auf den Spielplatz als den Naurother Spielplatz zu nutzen. Der Ortsbeirat will sich mit Familien beraten, wie der Naurother Spielplatz attraktiver werden kann und Möglichkeiten zur Umgestaltung finden.
B) Verkehrssicherheit: Nachdem Verkehrsmessungen ergeben haben, dass zahlreiche Autos in Nauroth zu schnell fahren, möchte der Ortsbeirat die Anregung nach elektronischen „Mahnschildern“ aufgreifen und sich dafür einsetzen, dass diese in Nauroth installiert werden. Darüber hinaus will der Ortsbeirat mit dem Jugendtreff Kontakt aufnehmen, um mit Kindern und Jugendlichen „Tempo-30-Schilder“ zu bauen.
C) Die Unzufriedenheit darüber, dass es auf dem Grillplatz immer wieder zu Vandalismus, Vermüllung, unerlaubter Nutzung und Ruhestörungen kommt, ist schon in mehreren Ortsbeiratssitzungen deutlich geworden. Der Ortsbeirat möchte anregen, diese Situation durch gezielte Maßnahmen, wie das Einzäunen des Geländes und/oder das Einbinden von Grillplatz-Paten, zu verbessern.


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